
Montag, 22. September 2025
Nach dieser Wanderung gestern haben wir wie Murmeltiere geschlafen. Leider müssen wir diesen schönen Ort bereits wieder verlassen. Es schüttete wie aus Kübeln so war der Abschied nicht schlimm.
In Netzschkau besichtigten wir die Göltzschtalbrücke. Die grösste Ziegelbrücke der Welt, mit einer Baumasse von ca. 180’000m3, davon 26 Mio. Stück Ziegelsteine. Erbaut von Mai 1848 bis Einweihung Juli 1851. Sie wurde Erbaut von maximal 10736 Arbeitern, von welchen ca. 30 ihr Leben verloren.
Weiter ging die Fahrt zu den Teufelsfelsen in Johanngeorgenstadt. Leider regnete es immer noch und wir schossen nur ein paar Fotos bevor wir weiterfuhren. Johanngeorgenstadt hat eine lange, bewegte Geschichte. Erstmals 1654 als Exulantensiedlung böhmischer Protestanten erwähnt mit einer langen Bergbautradition von Abbau von Eisen und Zinn. Bereits in der Bronzezeit wurde in der Nähe des heutigen Ortes bei der Sauschwemme nach Zinn geseift. Heute ist es ein touristischer Ski-Ort.
Dieser Passübergang ist mitten in Johanngeorgenstadt. Wie bei den Teufelssteine beschrieben entstand die Stadt um 1654. Der Bergbau ist heute Tot. Viele Gebäude sind dem Zerfall überlassen. Heute ein grosser Ski-Ort. Es is no 5 Grad, Neblig draussen Glaub wir schauen nach Schlitten oder Ski
Erst in Schwarzenberg angehalten, doch es hat so geregnet, da entschlossen wir uns direkt auf den Fichtelberg zu unserer nächsten Übernachtungsstation zu fahren. Hier auf 1215 m.ü.M sehen wir gar nichts, so dicht ist der Nebel Als erstes Zimmer bezogen, dann zwei Bier genossen. Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir mit Ausflug-Vorbereiten des nächsten Tages, Tagesbericht schreiben und die tollen Sprüche an den Wänden zu lesen. Der Sauerbraten mit Blaukraut und Kartoffelklösse war sehr lecker. Das Stand in nichts nach wie es Mutti oder Grossmutter gemacht hat.