Göltzschtalbrücke

Dienstag, 23. September 2025

Heute haben wir 3 verschiedene Highlights erlebt

1. Schwarzberg

Nicht so gut geschlafen, da viel zu warm im Zimmer trotz gekipptem Fenster, gehen wir frühstücken. Leider ist die Sicht immer noch beeinträchtigt durch die tiefliegenden Wolken oder ist es Nebel?

Das Frühstückbuffet ist reichlich und der Kaffee zum selber rauslassen vorzüglich. Wetterbedingt geniessen wir das Frühstück länger und machen uns danach auf nach Schwarzenberg. Wieder fahren wir durch diese schönen Täler mit viel Wald, ab und an durch Dörfer wo die Häuser an die recht steilen Hänge links und rechts gebaut sind.

Auf dem Weg nach Schwarzenberg öffneten sich die Wolken und Sonne kam hervor.

Danke meiner Erinnerung kommen wir wieder an die Auffahrt hinauf in die Altstadt. Bevor es ansteigt hoch in die Altstadt, parke ich das Auto da wir den schönen Schwibbogen fotografieren wollen.

Schau, da enet der Brücke ist ein Kaufland, wolltest Du nicht Trainerhosen kaufen, welche Du vergessen hast, meinte Angelika. Wir sind dann mit ein, zwei Teilen mehr aus dem Laden marschiert.

Oben in der Altstadt spazierten wir in den Schlosshof, doch leider war das Schloss geschlossen. Also spazierten wir auf dem Weg drum herum und Besuchten anschliessend die evangelisch-lutherische St.-Georgen-Kirche ist eine barocke Saalkirche, die gemeinsam mit dem Schloss das Stadtbild von Schwarzenberg prägt. Die Decke ist eine der grössten freitragenden Holzdecken der Barockzeiten überhaupt. Sie ist vollständig ebenso wie die Ornamente und Schnitzereien aus Holz gefertigt.

Mit etwa 16.000 Einwohnern ist Schwarzenberg heute Standort mittelständischer Unternehmen und entwickelt als Perle des Erzgebirges und Mitglied des Städtebundes Silberberg den Tourismus.

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2. Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla e.V.

Wir fuhren zum Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla e.V. Hier wollen wir um Zwei in die Grube einfahren.

Mit der Grubenbahn fuhren wir ca. 3 Km, ca. 13 Min. Fahrzeit, in das grösste Zinnkammern Bergwerk hinein. Eine super tolle Führung durften wir durch einen ehemaligen Bergmann erleben. Er erzählte uns die Geschichte wie die Kumpels damals die Rampe bauten und das Uran abbauten. Nur ein Beispiel: Ein Bergmann war nur für die 30-35 Hunten, Loren, zuständig. Er stiess die Vollen, ca. 1Tonne schwer, zum Zug und auf dem Rückweg die leeren hin. Kurzum, er bewegte ca. 30-35 Tonnen am Tag. Für uns war es eine tolle Erfahrung, Erlebnis unter Tage. Glück auf, dieser Gruss ist im sächsischen Erzgebirge Ende des 16. Jahrhunderts entstanden. In einer Zeit, als die Bergleute noch zu Fuss ein- und ausgefahren sind. Der Bergmannsgruss ist heute noch im Bergbau anzutreffen. Er wird unter anderem bei festlichen bergbaulichen Anlässen und unter Knappschaften benutzt.

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Lichtshow im Bergwerk

3. Historische Bobbahn

Um halb Fünf fuhren wir wieder aus der Grube heraus. Komm, fahren wir zurück auf den Fichtelberg und besichtigen die historische Bobbahn. Diese Bobbahn zerfällt immer mehr nachdem sie um 1990 aufgegeben wurde und die ersten Kurven damals abgerissen wurden. Ursprünglich wurde sie Ende der 1960er Jahre als 1100 Meter lange Natureisbahn für den DDR-Leistungssport gebaut und war bis zur Wende ein wichtiger Trainingsstützpunkt des SC Traktor Oberwiesenthal.

Trotz orkanartigem Wind marschierten wir los und fanden bald darauf die ersten Überreste. Wir marschierten in der ehemaligen Bahn weiter an Steilkurven eines S entlang, kleineren und grösseren Kurven. Einige mit Graphity besprüht. Auf halben Bobstrecke entschlossen wir uns wieder hoch zu steigen, zurück ins warme Hotel.

Das Abendessen war wiederum sehr lecker, begleitet von einem schönen Wein.

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