Meteora Klöster

Montag, 2. Juni 2025

Heute frühstückten wir beizeiten und setzten uns danach ins Auto. Hatten wir ca. 3 Std. Autofahrt vor uns, denn wir wollen die Klöster von Meteora besuchen.

Vor ca. 30 Jahren besuchte ich mit Bekannten auf dem Motorrad die Klöster anlässlich einer Griechenland Motorradtour. Mal sehen ob ich Veränderungen wahre nehme.

Auf der neuen Autobahn sahen wir schon früh das erste Kloster auf einem Fels. Angelika war sehr angetan, war es für sie das erste Mal. Goggle Maps führte uns direkt vor das erste Kloster. Busse und PKW’s hatte es genügend und trotzdem fanden wir am Strassenrand einen Parkplatz.

Nach ein paar Fotos marschierten wir zum Eingang des Grossesn Meteoron-Kloster. Doch erst ging es Treppen hinunter, über eine Steinbrücke und dann gefühlt tausend Treppentritte hinauf zum Kloster. Wir bezahlten den Eintritt und waren froh, dass es im Kloster etwas kühler war. Es ist schon beeindruckend, wie sie damals im Mittelalter diese Klöster auf die Felsspitzen bauten. Da dieses Kloster recht gross war, verteilten sich die vielen Besucher bzw. wir konnten ihnen etwas ausweichen. Da und dort hiess es in den Räumen; Fotografieren verboten.

Eigentlich wären da noch die Klöster Iera Moni Barlaam, Rousanou-Saint Barbara Holy Convent und das Kloster der heiligen Dreifaltigkeit. Wir fuhren in die Nähe dieser Kloster und schauten jeweils von einem Aussichtspunkt diese an. Es hatte zu viele Besuchter unterwegs und uns war es „zu voll“.

Da wir Durst und etwas Hunger verspürten, beschlossen wir ein Restaurant aufzusuchen. Auf dem Rückweg hinunter nach Kastraki. Schon beim Hochfahren war mir das schöne Restaurant Meteora Vavitsas mit der Terrasse unter den Bäumen aufgefallen. Es hatte einen grossen Parkplatz, so dass wir hier einkehrten. Nach dem Genüss von zwei köstlichen Salate machten wir uns langsam auf den Rückweg.

Mir war schon vorgestern aufgefallen, dass anstelle durch den Autobahntunnel bei Larissa zu fahren, die Schlucht sicher sehenswert ist. Also gab ich dies im Navi ein. Top wurden wir hingeführt und parkten das Auto nahe der Chain Bridge of Saint Paraskevi. Als wir zur Brücke hinunter kamen, sahen wir erst auf den zweiten Blick, dass diese fast vollständig kaputt war. Leider fanden wir nicht heraus, wann das Hochwasser war. So war uns auch der Weg zur Höhlenkapelle St. Paraskevi, Quelle und Gedenkstätte des Widerstandes im zweiten Weltkrieg, verwehrt. Für eine Wanderung war der Weg zu weit und die Zeit zu fortgeschritten.

Den Abend genossen wir wieder in Nei Pori, wieder in einem anderen Restaurant. Auch hier wurden wir wieder von den Mücken fast gefressen, trotz langarm und langen Hosen und Mückenspray.