Waldschönheit

Sonntag, 21. September 2025

Gute geschlafen werden wir mit einem tollen Naturspektakel überrascht. Was für ein Sonnenaufgang. Danach machen wir unsere erstes Frühstück in diesen Ferien.

Gut gestärkt packen wir unsere Wandersachen und fahren los Richtung Eibenstocktalsperre. Wir parken in einem neu erstellten Parkhaus und marschieren los. Die Route habe ich bereits vorher in Komoot bereitgestellt. Erst an einem Gestüt vorbei über Wiesen geht es in den Wald.

Bald kommen wir am Blauentaler Wasserfall an. Doch hier war mal ein Wasserfall. Denn seit der Wasserlauf weiter oben wegen der Talsperre umgelegt wurde, ist der Wasserfall ausgetrocknet.

Der Weg führte uns weiter an einem alten verlassenen Hotel vorbei. Hier waren auch mal bessere Zeiten. Es ging stetig hoch und die Sonne brutzelte vom Himmel herunter. Wir genossen die kühle als wir wieder in den Wald eintraten. Und da hab ich mich vertan, bin falsch abgebogen. Doch statt alles zurück zu gehen und einen weiten Umweg zu machen, entschloss ich mich quer durch den Wald zu gehen. Angelika war gar nicht erfreut. War erst ein Pfad, zugewachsen mit Brennnesseln kam später noch wilde Brombeeren dazu. Einen Bach mussten wir auch noch überqueren und durch ein Dickicht gehen, bevor wir wieder auf den richtigen Weg kamen. Wir schauten aus, unsere Beine verkratzt und von den Brennnesseln hatten wir pulsten ohne ende.

Der Weg ging zügig hinunter, dann über eine Strasse um wieder zügig anzusteigen, und das in der prallen Sonne. Als wir wieder in den Wald kamen, war eine Rast angesagt. Wir genossen das mitgebracht belegte Brötchen und unser Wasser. Auf der ganzen Strecke bis jetzt nicht eine Einkehrmöglichkeit.

Eben ging der Weg durch den kühlen Wald und da lag sie unter uns, die Eibenstocktalsperre. Ein imposanter Bau und ein grosser Stausee dahinter, welcher die Region mit Trinkwasser und Stromversorgt. Auf dem weiteren Weg kamen wir an einen Abzweiger mit Bergmannszeichen. Wir bogen ab auf den Bergbaulehrpfad, welcher sehr interessant war. Mit langsam müden Beinen nahmen wir den letzten Kilometer unter die Füsse. Nach 14 km erreichten wir unser Auto wieder.

Durstig wie wir waren, nicht ein Lokal war auf unserer Strecke, fuhren wir zum Wurzelrudis Erlebnis Welt. Das haben wir erst bei der Ankunft mitbekommen. Ein Eldorado für Kinder bei so vielen Fun Möglichkeiten. Nach einem Bier und Bockwurst waren wir froh diese laute Umgebung heimwärts verlassen zu können Den Abend genossen wir nach der wohltuenden Dusche gemütlich auf dem Sitzplatz und drinnen.

Komoot